Georgette Antibabypille

Die Antibabypille Georgette ist derzeit noch nicht verfügbar. Eine Behandlung via Ferndiagnose kann zurzeit somit nur über ein Alternativprodukt erfolgen. Wir informieren Sie gerne, sobald Georgette verfügbar ist.

Ein Rezept kann Ihnen anschließend nach erfolgter Anamnese durch einen in der EU zugelassen Arzt und erfolgreicher Prüfung eines Fragebogens ausgestellt werden. Die Auswertung der Fragen und somit die Anamnese entscheiden darüber, ob eine Verschreibung erfolgen kann oder nicht. Bei den Medikamenten handelt es sich um Originalprodukte, die für den EU-Markt zugelassen sind. Erfolgt eine Verschreibung, dann sind die Kosten für das Rezept sowie der Versand bereits im Produktpreis enthalten.

Aktuell ist die Georgette leider nicht verfügbar.

Sie können eine Alternative Antibabypille auf unserer Seite wählen.

Rezeptausstellung per Ferndiagnose - kein Rezept vom Hausarzt benötigt.

Bestellvorgang

Fachinformationen Georgette

Wichtige Informationen über die Georgette:

Georgette ist eine Antibabypille der sogenannten vierten Generation. Eine Mikropille, die als Wirkstoff das Östrogen Ethinylestradiol und das Gestagen Drospirenon enthält. Damit zählt sie zu den Antibabypillen, die bei einem hohen Thromboserisiko nicht eingesetzt werden darf, denn laut Studien ist das Gestagen Drospirenon für eine Erhöhung des Thromboserisikos verantwortlich.

Diese Pille wird in erster Linie zur Empfängnisverhütung eingesetzt, dient ebenso einer Verbesserung einer bestehenden Akne vulgaris und kann Menstruationsbeschwerden entgegenwirken. Durch die Kombination der beiden Hormone Östrogen und Gestagen gilt Georgette als besonders sicheres Verhütungsmittel. Im Pearl-Index wird die Sicherheit mit 0,1 bis 0,9 angegeben, was darauf schließen lässt, dass weniger als eine Frau von 100 im Jahr trotz der Behandlung mit dieser Pille schwanger werden. Voraussetzung für die Sicherheit ist eine konsequente und gewissenhafte Einnahme gemäß der Packungsbeilage.

Wie wirkt die Georgette?

Durch die Wirkstoffkombination Östrogen und Gestagen bewirken mehrere Mechanismen, dass mit der Einnahme der Georgette eine Schwangerschaft auftreten kann. Auf der einen Seite wird durch das Östrogen ein Einsprung verhindert. Das ist durch einen Rückkopplungsmechanismus möglich, der im Gehirn ansetzt und die Ausschüttung von Signalhormonen hemmt. Dieser Vorgang trägt dazu bei, dass der Eisprung unterdrückt wird. Auf der anderen Seite bewirkt das beinhaltete Gestagen, dass die Schleimhaut der Gebärmutter dünnflüssiger wird. Damit wird Eizellen die Einnistung erschwert. Zudem sollen Spermien den Zervixschleim nicht durchdringen können, wodurch sie wiederum nicht zur Gebärmutter hervordringen können.

Wie erfolgt die Einnahme?

Die Einnahme der Georgette erfolgt regulär für die Dauer von 21 Tagen täglich. Die Einnahme sollte unzerkaut, mit ein wenig Wasser, regelmäßig im Abstand von etwa 24 Stunden erfolgen. Eine anschließende 7-tägige Pause unterbricht die Einnahme, wodurch in der Regel die Blutung einsetzt. Nach der Pause von sieben Tagen wird die Einnahme wieder wie gewohnt fortgesetzt. Während der Einnahmepause ist die Verhütungssicherheit nicht beeinträchtigt. Bei regelmäßiger Einnahme kann somit während der gesamten 28 Tage der Einnahmedauer eine Empfängnisverhütung weitestgehend sichergestellt werden. Die Einnahme im Langzeitzyklus ist ebenso möglich. Durch die ununterbrochene Einnahme über mehrere Monate hinweg ist es damit möglich, die Regelblutung aufzuhalten. Die Einnahme im Langzeitzyklus sollte jedoch stets mit dem behandelnden Frauenarzt besprochen werden.

Wer darf die Georgette einnehmen?

Georgette ist eine Antibabypille, die zur hormonellen Verhütung eingenommen wird. Zudem wird sie häufig aufgrund ihrer positiven Wirkung bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Während der Behandlungsdauer ist die Monatsblutung häufig abgeschwächt und dauert zugleich nicht so lange wie sonst üblich. Von diesen Effekten können insbesondere Frauen mit starken Beschwerden oder einer leichten Eisenmangelanämie profitieren. Durch die Einnahme der Georgette kann sich zudem das Hautbild verbessern. Denn die Talgproduktion der Haut kann abnehmen, wodurch wiederum Komplikationen der Haut wie fettige Haut und Pickel in verminderter Form auftreten können. Die Wirkungsweise auf das Hautbild wird sich jedoch erst nach einigen Wochen der Einnahme bemerkbar machen.

Wer sollte die Georgette nicht einnehmen?

Bei einem erhöhten Risiko für Thrombosen ist von einer Anwendung abzuraten. Ein erhöhtes Risiko kann beispielsweise bei familiärer Vorbelastung, bei Rauchen oder Adipositas bestehen, ebenso wie bei Frauen im Alter von über 35 Jahren. Insbesondere bei mehreren dieser Risikofaktoren ist unbedingt von einer Anwendung abzusehen. Auch bei einigen Tumorerkrankungen kann von einer Einnahme abgeraten werden. Die eigene Krankengeschichte sowie Erkrankungen innerhalb der Familie sind somit wichtige Indikatoren für eine Verschreibung der Antibabypille. Der Arzt wird diese und weitere bestehende Risiken abfragen und der Patientin gegebenenfalls zu alternativen Verhütungsmethoden raten.

 

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Die Georgette wird von Frauen bei Beachtung der Kontraindikationen in der Regel gut vertragen. Jedoch können im Zuge der Behandlung auch Nebenwirkungen auftreten. Diese treten jedoch häufig in geringem Ausmaß auf und klingen oftmals nach einigen Wochen wieder ab. Zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen zählen Spannungen oder Schmerzen der Brust, Bauch- oder Kopfschmerzen sowie Stimmungsschwankungen. Daneben können auch Veränderungen der Haut, ein gesteigerter Appetit sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen im Vaginalbereich auftreten. Bei schweren Nebenwirkungen wie systemisch und allergischen Reaktionen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

 

Zu den weiteren zwar seltenen, aber ernstzunehmenden Nebenwirkungen zählt, dass das Risiko, eine Thrombose zu erleiden, ansteigt. Das ist insbesondere bei Frauen mit bestehenden Risikofaktoren für Thrombosen der Fall. Bei ersten Anzeichen einer arteriellen oder venösen Thrombosenembolie ist dringend ein Arzt um Rat zu Fragen. Eine Lungenembolie kann sich beispielsweise durch Atemnot oder intensive und ziehende Schmerzen der Brust ankündigen. Eine tiefe Beinvenenthrombose kann sich hingegen durch einseitige Beinschmerzen bemerkbar machen.

 

Können Zwischenblutungen auftreten?

Durch die Einnahme der Georgette wird die Regelblutung während der Einnahmedauer zunächst nicht ausgelöst. Dennoch können Zwischenblutungen auftreten. Dies kann insbesondere während der ersten Zeit der Einnahme auftreten. Zwischenblutungen können in manchen Fällen auch bei der Einnahme im Langzeitzyklus vorkommen. Eine Stabilisierung des Hormonhaushaltes lässt sich in diesen Fällen manchmal durch Berücksichtigung der 7-tägigen Pause erzielen. Ein Gynäkologe kann Patienten diesbezüglich beraten und andere Ursachen ausschließen.