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Sibilla Antibabypille

Sibilla ist eine Antibabypille zur Empfängnisverhütung, die derzeit noch nicht verfügbar ist. Dennoch können Sie sich hier bereits über diese Pille informieren. Bei Bedarf informieren wir Sie gerne über ein Alternativprodukt, bis das Präparat Sibilla verfügbar ist.

Ein Rezept wird Ihnen nach eingehender Befragung über einen detaillierten Fragebogen durch einen Arzt ausgestellt. Der Arzt ist in der EU zugelassen und wird überprüfen, ob Ihnen das gewünschte Rezept ausgestellt werden kann. Die Antworten im Fragebogen entscheiden darüber, ob eine Verschreibung möglich ist. Bei der Pille Sibilla handelt es sich um eine Pille, die in der EU zugelassen ist. Die Kosten für die Ausstellung des Rezeptes sowie den Versand sind im angegebenen Preis für das Präparat bereits enthalten, sodass keine weiteren Kosten anfallen.

Aktuell ist die Sibilla leider nicht verfügbar.

Sie können eine Alternative Antibabypille auf unserer Seite wählen.

Rezeptausstellung per Ferndiagnose - kein Rezept vom Hausarzt benötigt.

 

Bestellvorgang

Fachinformationen Sibilla

Wichtige Informationen über die Sibilla:

Sibilla ist eine Pille, die zur hormonellen Verhütung eingesetzt wird. Sie wirkt durch eine Wirkstoff-Kombination aus dem Estrogen Ethinylestradiol und dem Gelbkörperhormon Dienogest. Diese Art der kombinierten hormonellen Kontrazeptiva wird in Deutschland bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten verwendet. Mit einem Pearl-Index von etwa 0,5 gilt diese Pille als sehr sicher. Dieser Index deutet darauf hin, dass innerhalb eines Jahres nur fünf von 1.000 Frauen trotz Einnahme dieser Pille schwanger werden. Voraussetzung für diese hohe Wirksamkeit ist dabei stets die korrekte Einnahme.

Sibilla ist eine sogenannte Generika-Pille, die als günstige Alternative zu anderen Original-Produkten angeboten wird. Hersteller dieser Pille ist die Gedeon Richter Pharma GmbH. Generika-Präparate enthalten die gleichen Wirkstoffe, wie ihre Original-Präparate. Anders sieht dies bei den weiteren Inhaltsstoffen aus, diese können vom Original-Produkt abweichen. Weitere Inhaltsstoffe werden für ein Medikament gewählt, um beispielsweise den Überzug der Tablette herzustellen oder die Konsistenz zu beeinflussen. Durch diese Unterschiede kann es vorkommen, dass Generika- oder Original-Produkte besser vertragen wird.

Wie wird die Sibilla eingenommen?

Die Pille wird unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die Einnahme erfolgt im besten Fall zur gleichen Tages- und Uhrzeit, wodurch eine regelmäßige Einnahme im 24-Stunden-Rhytmus erfolgen kann. Der Einnahmezeitpunkt kann frei und unabhängig von den Mahlzeiten gewählt werden und beeinflusst nicht die Wirksamkeit. Wird die Einnahme vergessen und nicht innerhalb von zwölf Stunden nachgeholt, dann kann die Wirksamkeit der Pille nicht mehr sichergestellt werden. In diesem Fall ist es wichtig, eine zusätzliche Verhütungsmethode auf nicht hormoneller Basis zu wählen, wie beispielsweise Kondome. Erst mit dem nächsten Zyklus kann durch die korrekte Einname der Pille wieder eine sichere hormonelle Empfängnisverhütung sichergestellt werden.

Sibilla wird dabei als Variante mit 21 Pillen sowie als Sibilla 21+7 angeboten. Bei einem Präparat mit 21 Pillen erfolgt während der Pillenpause keine Pilleneinnahme. Nach der 7-tägigen Pause wird die Behandlung mit einem neuen Blister fortgesetzt. Bei der Sibilla 21+7 befinden sich in einem Blister neben den 21 Pillen mit Wirkstoff 7 weitere Pillen ohne Wirkstoff, die der Einnahme während der Pillenpause dienen. Diese Placebo-Pillen können Anwenderinnen helfen, den Einnahmerhythmus beizubehalten.

Wie wirkt sich die Sibilla auf das Hautbild aus?

Diese Pille wird nicht nur zur hormonellen Empfängnisverhütung eingesetzt, sondern ebenso zur Behandlung von Akne. Der beinhaltete Wirkstoff Dienogest kann sich positiv auf die Haut auswirken. Damit gilt Sibilla auch als Alternativpille bei Frauen, bei denen im Zuge der Einnahme eines anderen Präparates Hautprobleme auftreten.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Sibilla wird von Anwenderinnen in der Regel gut vertragen, dennoch können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Zu den Nebenwirkungen, die häufig in Erscheinung treten können, zählen Brust- und Kopfschmerzen. Selten treten bei der Anwendung Komplikationen wie depressive Verstimmungen, Veränderungen des Blutdrucks, Schmier- oder Zwischenblutungen, Erschöpfungszustände, Schwindel und Migräne, eine Zunahme des Appetits, eine Vergrößerung der Brust, genauso wie Akne, Juckreiz oder Hautausschlag auf. Auch Magen- und Darmprobleme wie Erbrechen, Durchfall, Übelkeit oder Bauchschmerzen können auftreten, sowie Veränderungen an der Scheide, beispielsweise Entzündungen, Ausfluss oder Pilzinfektionen. Zu den seltenen aber gefürchteten Nebenwirkungen zählen auch Thrombosen. Zu diesen und weiteren Nebenwirkungen können Sie sich detailliert in der Packungsbeilage der Sibilla informieren.

Gibt es ein Thrombosen Risiko?

Durch die Einnahme einer Pille wie Sibilla erhöht sich das Risiko für Thrombosen. Das Risiko steigt zunächst durch die beinhalteten Wirkstoffe Dienogest und Ethinylestradiol an. Zusätzlich können weiteren Faktoren das Risiko deutlich erhöhen. Bei einer genetischen Veranlagung für Thrombosen, bei Übergewicht oder auch bei Operationen und Bewegungsmangel steigt das Risiko an. Diese persönlichen Risiken sollten vor Einnahme der Pille abgeklärt werden.

Gibt es Gegenanzeigen?

Für einige Frauen ist Sibilla nicht geeignet. Das gilt beispielsweise bei Frauen mit einer bestehenden Störung der Blutgerinnung, bei sehr hohem Blutdruck oder Blutfettspiegel, bei einer Hyperhomocysteinämie, bei einigen Arten der Migräne oder wenn bereits einen Schlaganfall oder Herzinfarkt vorlagen. Gegenanzeigen bestehen auch bei Leberfunktionsstörungen, ungeklärten Blutungen aus der Scheide oder bei Raucherinnen. Ein erhöhtes Risiko für Thrombosen oder bei bestehenden oder vorangegangenen Thrombosen oder Blutgerinnseln sollte ebenso von der Einnahme abgesehen werden.

Zu diesen und weiteren Gegenanzeigen können Sie sich in der Packungsbeilage ausführlich informieren und im Zweifel einen Arzt befragen. Da ist auch bei Veränderungen des persönlichen Gesundheitszustandes der Fall. Denn bei ersten Anzeichen für Blutgerinnsel oder Venenentzündungen, bei steigendem Blutdruck, erstmals eintretender oder sich verschlechternder Migräne, erhöhten Blutzuckerwerten oder auch bei einigen Stoffwechselstörungen und anderen gesundheitlichen Veränderungen sollte die Einnahme beendet werden und der behandelte Arzt darüber in Kenntnis gesetzt werden.

 

Enthält die Sibilla Lactose?

Sibilla zählt zu den Pillen, die Lactose enthalten. Durch eine geringe Menge von einigen Milligramm je Pille wird sie in der Regel gut vertragen. Jedoch gibt es Anwenderinnen, die beispielsweise durch einen genetisch bedingten Lactase-Mangel oder auch bei einer starken Ausprägung einer Intoleranz nach der Einnahme unter Beschwerden leiden. In diesen Fällen sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Durch die Einnahme von Lactase-Tabletten ist es in vielen Fällen möglich, den Beschwerden zu entgehen.