US-Studentin entwirft Sprühkondom – mal wieder!

Das Kondom ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite bietet es bei richtiger Anwendung 100% Schutz vor Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten, auf der anderen Seite kann die Handhabung nervig sein und die Lust verfliegen lassen.

Eine Design-Studentin aus den USA hat jedoch nun eine neue Form des Kondoms entwickelt: Das Sprühkondom, das auf den Namen Girlplay hört. Entwickelt wurde das Sprühkondom für einen Marketing-Kurs an einem New Yorker College und ist bisher lediglich eine Produktidee.

Bleibt es hierbei bei einem Experiment einer Studentin oder könnte das Sprühkondom sogar für den Massenmarkt umgesetzt werden? Gab es so etwas nicht schon einmal vorher? 

Über das Sprühkondom

Das Sprühkondom kommt aus der Dose und wird jedes Mal neu auf den Penis aufgesprüht. Es besteht aus Latex und passt sich zu 100% an den Penis des Mannes an. So kann nichts verrutschen und auch Unfälle sind so gut wie ausgeschlossen. Dennoch ist man gut vor Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften geschützt.

Der große Vorteil eines aufgesprühten Kondoms ist der, dass es perfekt sitzt. So wird das Kondom nicht direkt zum Lustkiller, behält allerdings seine schützende Wirkung bei.

Halt: Das gab es doch schon einmal?

Wer unseren Blog aufmerksam verfolgt, dem wird die Idee des Sprühkondoms bekannt vorkommen. Immer mal wieder kommen Erfinder auf der ganzen Welt auf die Idee eines aufsprühbaren Kondoms – in die freie Marktwirtschaft gelangt die Erfindung allerdings nie.

Jan Vinzenz Krause aus Deutschland hat die Idee des Sprühkondoms beispielsweise bereits im Jahr 2006 entwickelt und umgesetzt. Es blieb allerdings nur bei einem Prototypen des Tüftlers.

Richtlinien erschweren Entwicklung

Die Produktidee und die Entwicklung eines Prototyps ist gar nicht so schwer. Allerdings muss man bedenken, dass es weltweit strenge Richtlinien für Kondome gibt, damit diese auch den nötigen Schutz gewährleisten und es nicht zu ungewollten Schwangerschaften kommt.

Sprühkondome entsprechen diesen Richtlinien allerdings nicht. Somit müssten die Richtlinien auf der ganzen Welt geändert werden, sodass das Sprühkondom überhaupt erst eine Chance bekommen kann.

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