Bevölkerungswachstum: Die Geburtenrate in Deutschland steigt wieder

Bevölkerungswachstum: Die Geburtenrate in Deutschland steigt wieder

Vergangenen Montag hat das Statistische Bundesamt aktuelle Zahlen zum Bevölkerungswachstum in Deutschland herausgegeben. In diesem Bericht heißt es, dass eine deutsche Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 1,5 Kinder zur Welt bringt – Stand 2015.

Deutschland liegt damit im europaweiten Vergleich knapp unter dem Durchschnitt von 1,58 Kindern. Aber dennoch: Die Geburtenziffer ist aktuell so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Im Jahr 2009 lag der Durchschnitt beispielsweise nur bei 1,36 Kindern pro Frau. Man kann davon ausgehen, dass sich dieser Trend vorerst halten wird.

Wie unsere Nachbarländer beim Vergleich abgeschnitten haben, wieso Frauen in Deutschland statistisch gesehen relativ wenige Kinder zur Welt bringen und wie der Anstieg der Geburtenrate zu erklären ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.  Weiterlesen

Aktuelle Studie: Antibabypille senkt das Wohlbefinden der Patientin

Aktuelle Studie: Antibabypille senkt das Wohlbefinden der Patientin

Die Antibabypille stellt nicht nur eines der sichersten Verhütungsmittel unserer Zeit dar, sondern auch eines der weitverbreitetsten. Während in Deutschland rund sechs bis sieben Millionen Frauen regelmäßig zur Pille greifen, sind es im weltweiten Vergleich über 100 Millionen Frauen.

Trotz ihrer Sicherheit steht die Antibabypille jedoch immer wieder in der Kritik. Sie löse Depressionen aus, verändere das allgemeine Wohlbefinden, führe zu Thrombosen und habe auch ansonsten noch zahlreiche weitere negative Nebenwirkungen. Natürlich reagiert jede Frau anders auf das Verhütungsmittel. Viele Frauen bemerken beispielsweise gar keine Nebenwirkungen.

Eine aktuelle schwedische Studie hat sich auf den Zusammenhang zwischen der Einnahme der Antibabypille und der Veränderung des allgemeinen Wohlbefindens beschäftigt. Man wollte herausfinden, ob die Pille tatsächlich eine messbare Auswirkung auf die Stimmung der Frau habe.

Die Studie wurde am Karolinska-Institut in Stockholm durchgeführt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift „Fertility and Sterility„. Die wichtigsten Informationen über die Studie erhalten Sie im folgenden Artikel.  Weiterlesen

Aktuelle Studie: Antibabypille erhöht das Krebsrisiko nicht langfristig

Aktuelle Studie: Antibabypille erhöht das Krebsrisiko nicht langfristig

Viele Frauen fürchten sich vor der Einnahme der Antibabypille, da diese angeblich das Krebswachstum fördere. Insbesondere das Brustkrebsrisiko werde durch hormonelle Verhütungsmittel massiv erhöht – das zumindest glauben viele Frauen.

Eine großangelegte Studie aus Schottland hat sich seit Ende der 1960er Jahre mit diesem Thema beschäftigt und ist in den letzten 30 bis 40 Jahren der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen hormonelle Verhütungsmittel tatsächlich auf das Krebsrisiko haben.

Die Ergebnisse wurden vor kurzem veröffentlicht – und wir möchten sie Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie die Studie ablief, welche Ergebnisse sie zutage förderte und wie diese zu dem bisherigen Wissensstand passen. Weiterlesen

Valproinsäure bei Schwangeren: Über Gefahren & Klagewellen

Valproinsäure bei Schwangeren: Über Gefahren & Klagewellen

Seit den 1980er Jahren ist bekannt, dass das Medikament Valproinsäure zu gesundheitlichen Defiziten bei Kindern führen kann, wenn es von der Mutter während der Schwangerschaft eingenommen wurde. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Liste der möglichen gesundheitlichen Konsequenzen dabei aufgrund neuer Erkenntnisse immer länger.

Eine tatsächliche Verschärfung hinsichtlich der Abgabe des Medikaments gibt es jedoch erst seit Ende 2014. In Frankreich wurde das Medikament in den Jahren zuvor viele Male schwangeren Frauen verschrieben. Lediglich in der Packungsbeilage wurde davon abgeraten, das Medikament während der Schwangerschaft einzunehmen. Aufgrund dessen bereitet sich der Staat Frankreich nun auf eine immense Klagewelle vor.

Insgesamt hat der Staat bereits einen Fonds in Höhe von 10 Millionen Euro gebildet. Auch der Hersteller Sanofi soll noch zur Kasse gebeten werden.

Valproinsäure wird hauptsächlich gegen Epilepsie, bipolare Störungen, Manien und Migräne eingesetzt. Das Medikament ist vor allem als Convulex, Ergenyl, Valpro beta und Leptilan bekannt.  Weiterlesen

Philippinen: Duterte bietet armen Frauen kostenfreie Verhütungsmittel

Philippinen: Duterte bietet armen Frauen kostenfreie Verhütungsmittel

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist für seine speziellen Methoden bekannt, um bestimmte Probleme seines Landes zu lösen. So hat er beispielsweise vor kurzem erlaubt, Drogendealer, die auf frischer Tat ertappt werden, sofort töten zu lassen. Er möchte laut eigener Aussage gerne als „Metzger“ in die Geschichtsbücher seines Landes eingehen. Damit spaltet er die Bevölkerung in zwei Lager: Die einen vergöttern ihn als Heiland, der endlich die wichtigen Probleme in der Gesellschaft angeht, die anderen beäugen seine Methoden eher kritisch.

Bezüglich der kostenlosen Abgabe von Verhütungsmitteln verhält es sich ähnlich. Präsident Duterte hat dafür gesorgt, dass sechs Millionen Frauen mit niedrigem Einkommen kostenlos an Verhütungsmittel herankommen. Er möchte damit die Armut seines Landes bekämpfen. Das oberste philippinische Gericht und die katholische Kirche sind jedoch entschieden dagegen: Sie würden die kostenfreie Abgabe von Verhütungsmitteln am liebsten sofort wieder abschaffen.

Weiterlesen

Verhütung und Diabetes: Darauf sollten Sie unbedingt achten!

Verhütung und Diabetes: Darauf sollten Sie unbedingt achten!

Während Verhütung für gesunde Menschen bereits kein einfaches Thema ist, haben es Diabetikerinnen bei der Wahl des richtigen Verhütungsmittels noch weitaus schwerer. Sie müssen nämlich in erster Linie darauf achten, dass das Verhütungsmittel den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel nicht beeinflusst. Daraus ergeben sich für Diabetikerinnen ganz andere Empfehlungen bezüglich des richtigen Verhütungsmittels als für gesunde Frauen.

Extrem wichtig ist der offene Umgang mit der Krankheit Diabetes mellitus, wenn Sie sich mit Ihrer Frauenärztin unterhalten. Die Ärztin muss wissen, worauf sie beim Verschreiben eines Verhütungsmittels achten muss. Eine gute Gynäkologin stellt natürlich von sich aus bereits die richtigen Fragen und erkundigt sich nach einer eventuell vorhandenen Stoffwechselkrankheit.

Obwohl wir keine Beratung durch Ihre Frauenärztin ersetzen können, möchten wir Ihnen im Folgenden einen groben Überblick über Verhütung bei Diabetes geben, um Ihnen einen ersten Eindruck zu verschaffen. Weiterlesen

Hormonspritze für den Mann: Darum wurde die Entwicklung eingestellt

Verhütungsmittel gibt es viele: Die Antibabypille, das Kondom, die Hormonspritze, die Spirale und noch einige mehr. Mit Ausnahme des Kondoms haben diese Verhütungsmittel jedoch alle eines gemeinsam: Sie sind auf das weibliche Geschlecht zugeschnitten und verhindern mithilfe von Hormonen die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter oder gar den Eisprung selbst.

Wenn es um männliche Verhütung geht, gibt es eigentlich nur zwei sichere Methoden: Das Kondom und die Vasektomie. Letztere Methode ist jedoch endgültig, weshalb sie für die meisten Männer ungeeignet ist. Unsichere Methoden wie die natürliche Familienplanung lassen wir außen vor.

Neue Hoffnung machte eine WHO-Studie über die Hormonspritze für den Mann. Diese Hoffnung wurde jedoch bereits vor einiger Zeit begraben, da die Entwicklung aufgrund drastischer Nebenwirkungen abgebrochen wurde.

Durch das feministische Internet ging dabei ein Aufschrei der Empörung: Wieso müssen Frauen mit den Nebenwirkungen von Verhütungsmitteln leben, Männer jedoch nicht? Weiterlesen

Antibabypillen-Rückruf: Probleme mit Verunreinigungen und Haltbarkeit

Aktuelle Studie: Antibabypille erhöht das Krebsrisiko nicht langfristig

Aufgrund von Qualitätsmängeln werden aktuell drei verschiedene Antibabypillen von ihren jeweiligen Herstellern zurückgerufen. Die Mängel wurden dabei mit leichten Verunreinigungen und einer kürzeren Haltbarkeit als der eigentlich vorgesehenen 36 Monate benannt.

Konkret handelt es sich dabei um die Antibabypillen Yvette (Hersteller: Ratiopharm), Tevanette (Hersteller: Teva) und Diamilla (Hersteller: Puren Pharma). Bei allen drei Antibabypillen sind nicht sämtliche Packungen betroffen, die sich derzeit im Umlauf befinden,  sondern nur bestimmte Chargen.

Im Zweifelsfall sollten Sie mit Ihren Blistern (so nennt man die Plastikhüllen, in denen sich die Pillen befinden) einen Arzt oder Apotheker aufsuchen und diesen befragen, ob die entsprechenden Chargen dieser Blister ebenfalls zurückgerufen wurden. Ärzte und Apotheker können Ihnen außerdem Verhaltenshinweise an die Hand geben, wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte. Weiterlesen

Drei Elternteile durch künstliche Befruchtung – Wie funktioniert das?

Drei Elternteile durch künstliche Befruchtung - Wie funktioniert das?

Vor rund einem halben Jahr (im April 2016) kam in den USA ein Kind zur Welt, das drei Elternteile besitzt – zwei Mütter und einen Vater. Möglich wurde dies durch ein neuartiges Verfahren der künstlichen Befruchtung, das nur in ganz bestimmten Fällen zum Einsatz kommt und in Ländern wie den USA oder Deutschland verboten ist.

Das Kind verfügt jedoch nicht über drei gleiche Anteile des Erbguts aller Elternteile. Die Erbinformationen der Spenderin der Eizelle sind zwar im Kind vorhanden, jedoch nur zu einem sehr geringen Prozentsatz. Nichtsdestotrotz würden solche Kinder unsere Gerichte vor ernste Probleme stellen.

Wie genau diese Form der künstlichen Befruchtung funktioniert, warum das Thema kontrovers diskutiert wird und wieso die Anwendung des Verfahrens überhaupt nötig war, erfahren Sie im folgenden Artikel. Weiterlesen

Künstliche Befruchtung: Nährmedien spielen eine wichtige Rolle

Künstliche Befruchtung: Nährmedien spielen eine wichtige Rolle

Die künstliche Befruchtung stellt eine Alternative für Paare dar, bei denen die natürliche Zeugung eines Kindes – aus welchen Gründen auch immer – nicht funktioniert. Die befruchtete Eizelle wird dabei für einige Tage in ein Nährmedium verfrachtet bis aus ihr eine Blastozyste entstanden ist, die der Mutter für das weitere Wachstum wieder eingepflanzt werden kann.

Bei der künstlichen Befruchtung spielen nicht nur die Gene der Eltern eine wichtige Rolle für die spätere Gesundheit des Kindes, sondern laut einer aktuellen Studie auch das Nährmedium, in dem die befruchtete Eizelle aufgezogen wurde.

Die Studie hat gezeigt, dass die Qualität des Nährmediums eine Rolle für die spätere gesundheitliche Verfassung des Kindes spielen kann. Das Problem: Die Hersteller halten ihre Rezepturen geheim, sodass die Forscher keine Ursachenforschung betreiben können. Weiterlesen

Neue Theorie: Ist der weibliche Orgasmus ein Überbleibsel der Evolution?

Der Orgasmus der Frau war für die moderne Wissenschaft immer ein Mysterium. Während der Sinn des männlichen Orgasmus auf der Hand liegt – nämlich die Einführung der Spermien in die Scheide -, erfüllt der weibliche Orgasmus auf den ersten Blick keinen wirklichen Zweck.

Nichtsdestotrotz existieren zahlreiche Theorien, warum es den Orgasmus der Frau überhaupt gibt. Vor kurzem haben US-amerikanische Forscher eine neue Hypothese formuliert, die ebenfalls einleuchtend klingt. Was es mit dieser neuen Hypothese auf sich hat, und welche Hypothesen über den weiblichen Orgasmus sonst noch durch die Köpfe der Wissenschaftler geistern, erfahren Sie im folgenden Artikel. Weiterlesen

Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) auch bei Jungen?

Der Impfstoff gegen Humane Papillomviren (kurz: HPV) ist seit etwa zehn Jahren in Deutschland zugelassen und seitdem immer wieder im Gespräch. Das wichtigste Thema bei dieser Debatte ist die Frage, ob sich eine HPV-Impfung bei jungen Mädchen überhaupt lohnt.

Mittlerweile weiß man jedoch, dass sie sich sehr wohl rentiert. HPV löst relativ häufig Krebs aus. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Gebärmutterhalskrebs. Somit wäre die Frage, ob Mädchen überhaupt geimpft werden sollten, obsolet.

Nun tut sich jedoch eine neue Frage auf: Kann sich eine Impfung gegen Humane Papillomviren auch bei Jungen lohnen? Mittlerweile weiß man schließlich, dass HPV nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch Krebs im Analbereich, im Mund-Rachen-Bereich, im Penis, in der Vagina und in der Vulva auslösen kann.

Wir haben für Sie nach einer Antwort gesucht. Weiterlesen

Diese Effekte hat Verliebtheit auf Körper und Seele

Darf man die Periode für den Urlaub verschieben?

Wer dieser Tage vor die Tür geht, der erlebt den Frühling in seiner schönsten Blütezeit: Die Vögel zwitschern, die Blumen blühen und auch unsere Wildtiere wagen sich wieder aus ihren Verstecken heraus. Für die meisten Menschen ist diese Jahreszeit der perfekte Zeitpunkt, um sich zu verlieben – nicht ohne Grund spricht man schließlich von „Frühlingsgefühlen“.

Verliebtheit wirkt sich dabei nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper aus. Die Herzfrequenz erhöht sich und man hat nur noch den Partner oder die Partnerin im Kopf. Doch wie genau funktioniert das System Liebe überhaupt? Zu welchen Vorgängen kommt es dabei im Organismus? Was sollte man ansonsten über Liebe und Verliebtheit wissen? Wir sind der Frage für Sie auf den Grund gegangen. Weiterlesen

Coitus interruptus: In den USA ein beliebtes Verhütungsmittel

Wer sich im Jahr 2016 vor Schwangerschaften schützen möchte, der hat die Qual der Wahl. Aktuell sind zahlreiche Verhütungsmittel auf dem Markt erhältlich, wobei viele eine Sicherheit von nahezu 100 Prozent versprechen. Darunter zählen beispielsweise das klassische Kondom, die Antibabypille oder auch die Kupferspirale.

Nichtsdestotrotz erfreut sich der Coitus interruptus insbesondere in den USA außerordentlicher Beliebtheit. Diese Form der Verhütung ist allerdings alles andere als sicher und wird von Experten nicht einmal als reguläre Verhütungsmethode akzeptiert.

Wir haben uns einmal näher mit dem Coitus interruptus beschäftigt, um herauszufinden, was genau in den Köpfen der Menschen vorgeht, die beim Thema Verhütung Russisch-Roulette spielen. Welche Vor- und Nachteile hat der Coitus interruptus zu bieten? Weiterlesen

Kommen Kinder in 20 Jahren nur noch aus dem Labor?

In deutschen Schlafzimmern ist Sex vor allem für eines da: Für das Vergnügen. Zwar verspüren viele Paare im Laufe ihrer Beziehung früher oder später den Wunsch, dabei ein oder mehrere Kinder zu zeugen, im Vergleich zum vergnüglichen Geschlechtsverkehr kommt die reine Fortpflanzung allerdings relativ gesehen eher selten vor – häufig auch ungewollt.

Der US-amerikanische Genforscher Henry Greely, der an der renommierten Stanford University tätig ist, prophezeit nun, dass Sex bald ausschließlich zum Vergnügen praktiziert werde. Er ist der Meinung, dass Kinder bereits in 20 bis 40 Jahren nur noch unter Laborbedingungen gemacht werden.

Nötig dafür sind ein Stück Haut der Mutter, aus der man die nötigen Stammzellen herstellen kann, und einige Spermazellen des Mannes – und schon wird man bereit sein, ein Kind heranzuzüchten.

Handelt es sich hierbei um eine realistische Vorhersehung, oder um die Vorstellungen eines Wissenschaftlers, der im Elfenbeinturm sitzt und lediglich darüber spricht, was theoretisch möglich sein wird?

Wir haben uns die wichtigsten Aspekte dieser Vorhersage einmal näher angeschaut. Weiterlesen

Vergessener Tampon: Lebensgefährliche Blutvergiftung!

Tampons sind die besten Freunde von Frauen, die gerade unter der monatlichen Menstruationsblutung leiden. Die gepressten Wattebäusche saugen nämlich besonders viel Flüssigkeit auf, sodass unbequeme Damenbinden überflüssig werden. Das ist insbesondere im Sommer, wenn die Kleidung knapper wird, ein großer Vorteil.

Wenn man allerdings Tampons verwendet, dann sollte man dafür sorgen, dass man die vollgesaugten Wattebäusche auch rechtzeitig wieder aus dem Genitaltrakt herausnimmt. Die 20-jährige Emily Pankhurst, eine britische Studentin, hat beispielsweise nicht daran gedacht, den Tampon rechtzeitig wieder zu entfernen. Neun Tage lang verweilte er in ihrem Körper. Die Folge: Es kam zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung, die der Studentin fast das Leben gekostet hätte. Weiterlesen

Kind mit Trisomie 21 geboren: Eltern verklagen Ärzte

Schwanger trotz Antibabypille? Wie kann das passieren?

Die Liebe zum eigenen Kind ist normalerweise die stärkste Form der Liebe, die bei uns Menschen existiert. Es sollte dabei keine Rolle spielen, welches Geschlecht das Kind hat, wie es aussieht oder unter welchen Krankheiten es leidet. Kind bleibt schließlich Kind – das eigene Fleisch und Blut. Der Träger oder die Trägerin der eigenen Erbanlagen.

In Zeiten, in denen Schwangerschaften durch Ärzte – zumindest teilweise – steuerbar sind, scheint diese Liebe nicht mehr zu existieren. Vor dem Oberlandesgericht München müssen Richter nämlich aktuell darüber entscheiden, ob Ärzte dafür haftbar gemacht werden können, wenn ein Kind mit Downsyndrom und Herzfehler zur Welt gekommen ist – schließlich hätten die Ärzte diese gesundheitlichen Probleme erkennen müssen. Es geht dabei um Unterhaltskosten und um Schmerzensgeld in nicht unerheblicher Höhe.

Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob es ethisch korrekt ist, wenn Eltern in solchen Fällen überhaupt klagen. Sollte man das eigene Kind nicht als Schicksal akzeptieren? Oder darf man heutzutage Ärzte verklagen, wenn sie gesundheitliche Probleme nicht sofort und zuverlässig erkennen?  Weiterlesen

Samenleiterventil: Neue Verhütungsmethode für den Mann?

Wenn man an die Entwicklung von neuen Verhütungsmethoden denkt, denkt man meist an riesige, weltweit agierende Pharmaunternehmen, die viele Millionen Euro in die Entwicklung neuer Verhütungsmittel investieren und damit über Jahrzehnte hinweg mehrere Milliarden Euro Gewinne erzielen.

Die Geschichte von Clemens Bimek, einem deutschen Tischler, zeigt allerdings, dass man kein großes Pharmaunternehmen sein muss, um auf dem Markt für Verhütungsmittel Fuß fassen zu können.

Bimek plant seit rund 17 Jahren ein Samenleiterventil, mit dem Verhütung auf Knopfdruck möglich werden soll. Er selbst trägt bereits ein solches Ventil in sich und verhütet damit erfolgreich. Im Jahr 2016 soll die erste größer angelegte Studie mit 25 Probanden starten, um zu testen, ob das Samenleiterventil auch für die große Masse geeignet ist.

Steht der Welt der Verhütungsmittel eine Revolution bevor? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen.  Weiterlesen

Unfall beim Sex: Pille Danach per Apotheken-Notdienst

Unfälle bei der Verhütung können immer passieren. Gerissene Kondome, vergessene Antibabypillen oder Magen-Darm-Probleme in Kombination mit hormoneller Verhütung machen den Schutz vor ungewollten Schwangerschaften schneller zunichte als man denkt.

Wenn die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass die Verhütung vielleicht nicht funktioniert haben könnte, dann liegt eine Schwangerschaft durchaus im Rahmen des Möglichen. In solchen Fällen hilft nur die Pille Danach. Dabei handelt es sich zwar um eine Hormonbombe, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, allerdings wirkt sich eine spätere Abtreibung noch deutlich negativer auf den Körper und die Psyche der Frau aus.

Mit der Pille Danach lassen sich Unfälle bei der Verhütung korrigieren – sofern das Notfallverhütungsmittel schnellstmöglich nach dem Sex eingenommen wird. Je länger man wartet, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Pille Danach Wirkung zeigt.

Viele Paare besorgen sich die Pille Danach deshalb noch in derselben Nacht beim Apotheken-Notdienst. Das ist glücklicherweise möglich, da man seit März 2015 kein Rezept mehr vom Arzt benötigt. Das Medikament wird ganz einfach von einem Apotheker ausgehändigt.

Aber wie funktioniert der Apotheken-Notdienst überhaupt und was sollte man darüber wissen? Das möchten wir Ihnen in diesem Artikel erklären.  Weiterlesen