Lilia Antibabypille

Sie möchten mit der Pille Lilia verhüten? Dann können Sie dieses Mittel nach einer Online-Konsultation direkt über die Online Klinik, sobald es verfügbar ist beziehen.

So lange können Sie sich für eine Alternative entscheiden. Für diese Online-Konsultation ist es zunächst erforderlich, dass Sie einige Fragen beantworten. Anhand der Antworten kann ein Arzt feststellen, ob etwas gegen die Einnahme dieses Präparates spricht. Können keine Gegenanzeigen festgestellt werden, dann wird Ihnen der Arzt das Rezept ausstellen, mit dem Sie Lilia beziehen können. Dabei handelt es sich stets um das Original-Produkt, das über eine Zulassung in der EU verfügt.

Damit erhalten Sie die Sicherheit, jenes Empfängnisverhütungsmittel zu bekommen, für das Sie sich entschieden haben. Im angezeigten Produktpreis sind bereits alle weiteren Kosten enthalten, sodass Sie für die Online-Konsultation durch einen Arzt sowie für den Express-Versand keine weiteren Gebühren einplanen müssen. Daraus kann sich für Sie ein Kostenvorteil ergeben.

Dennoch sollten Sie nicht vergessen, auch weiterhin die Termine bei Ihrem Arzt wahrzunehmen und diesen bei Komplikationen und Fragen zu kontaktieren. Die ärztliche Behandlung vor Ort lässt sich nicht durch eine Online-Konsultation ersetzen.

Aktuell ist die Lilia leider nicht verfügbar.

Informationen über die Lilia:

liliaLilia zählt zu den sogenannten kombinierten oralen Kontrazeptiva und somit zu den hormonellen Empfängnisverhütungsmitteln, die eingenommen werden müssen und mittels zwei Hormonen wirken. Bei diesen beiden Hormonen handelt es sich zum einen um das Gelbkörperhormon Chlormadinonacetat und um zum anderen um das Östrogen Ethinylestradiol.

Durch diese Hormonkombination wird mit diesem Präparat ein sehr hoher Empfängnisschutz erzielt. Im Pearl-Index wird die Zuverlässigkeit mit 0,8 angegeben. Zusätzlich kann sich die Behandlung positiv auf das Hautbild auswirken. Eine Schutzfunktion vor sexuell übertragbaren Erkrankungen, beispielsweise HIV, ist wie bei jedem anderen Präparat dieser Art nicht gegeben. Für einen Schutz der Art sind stets Kondome zu verwenden.

Wir wird die Lilia Pille eingenommen?

Ein Blisterstreifen enthält insgesamt 21 Tabletten. In jeder dieser einzelnen Filmtabletten ist die gleiche Wirkstoffmenge enthalten. Deshalb wird Lilia auch zu den Einphasenpräparaten gezählt. In welcher Reihenfolge die Filmtabletten eingenommen werden, spielt für die Wirksamkeit des Präparates somit keine Rolle. Allerdings sollten Sie sich dennoch an die vorgegebene Reihenfolge halten, um eine zuverlässige Einnahme sicherstellen zu können.

Eine Kennzeichnung mit Wochentagen und Pfeilen legt die Einnahmereihenfolge fest. Die Pillen werden täglich unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Zwischen den Einnahmezeitpunkten sollten jeweils 24 Stunden liegen, sodass die Pille am besten täglich zur gleichen Uhrzeit eingenommen wird. Nach 21 Tagen täglicher Einnahme ist ein Blisterstreifen aufgebraucht und es folgt eine Einnahmepause von insgesamt sieben Tagen.

Innerhalb dieser Pause wird die Entzugsblutung, zumeist nach etwa zwei Tagen eintreten. Nach der Einnahmepause wird die Behandlung mit einer neuen Packung fortgeführt.

Beeinträchtigt werden kann die Wirkung dieser Pille durch eine unzuverlässige Einnahme, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder auch durch Magen- und Darmerkrankungen mit Durchfall oder Erbrechen. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt, ob der gewünschte Empfängnisschutz besteht.

Im Falle des Vergessens der Einnahme sollten Sie beachten, dass die Einnahme spätestens innerhalb von zwölf Stunden nachzuholen ist. Dann besteht der gewohnte Empfängnisschutz auch weiterhin. Wird das Vergessen erst später bemerkt, dann ist die Einnahme nachzuholen, der Schutz kann jedoch nicht mehr sichergestellt werden und es müssen zusätzliche Empfängnisverhütungsmittel gewählt werden, beispielsweise Kondome.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

Wenn zeitgleich mehrere Medikamente eingenommen werden, sollten zuvor immer Wechselwirkungen ausgeschlossen werden können. Denn die Inhaltsstoffe unterschiedlicher Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen, wodurch die Wirkung der Medikamente beispielsweise nachlässt oder verstärkt wird. Andere Wechselwirkungen können sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

Die Anwendung von Lilia ist beispielsweise bei gleichzeitiger Einnahme von Velpatasvir, Pibrentasvir, Voxilaprevir, Glecaprevir, Sofosbuvir und anderen verboten. Informieren Sie sich bitte vor der Einnahme dieses oder eines anderen Medikamentes in der Packungsbeilage über etwaige Wechselwirkungen und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob eine gleichzeitige Behandlung möglich ist.

Wie wirkt Lilia?

In einer Filmtablette Lilia sind 2 mg Chlormadinonacetat und 0,03 mg Ethinylestradiol enthalten. Diese beiden Hormone bewirken im Körper einer Frau, dass der Eisprung unterdrückt wird. Zugleich wird verhindert, dass sich die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vorbereitet, wodurch das Einnisten eines befruchteten Eis in die Gebärmutter erschwert wird.

Ein weiterer Wirkmechanismus sorgt dafür, dass Spermien der Weg in die Gebärmutter erschwert wird. Das wird erzielt, indem die Inhaltsstoffe die Entstehung eines Schleimpfropfs am Gebärmutterhals fördern. Zusätzlich wirkt diese Pille aufgrund des Wirkstoffes Chlormadinonacetat antiandrogen.

Diese Wirkung kann sich positiv auf das Hautbild auswirken. Das ist insbesondere bei jenen Frauen der Fall, die aufgrund einer zu hohen Testosteronkonzentration im Blut unter Hautproblemen wie Hautunreinheiten oder Akne leiden. Auch Haarausfall oder ein übermäßiger Haarwuchs können durch diesen Hormonüberschuss begünstigt werden. Eine Verbesserung dieser Probleme ist durch die Einnahme dieser Pille möglich.

Können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten?

Insbesondere während der Anfangszeit können sich gehäuft leichtere Nebenwirkungen bemerkbar machen, die jedoch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit verschwinden sollten. Daneben gibt es allerdings auch jene Nebenwirkungen, die lange anhalten, in starker Ausprägung auftreten oder auf ernstzunehmende gesundheitliche Komplikationen hinweisen. Besprechen Sie auftretende Nebenwirkungen deshalb stets mit Ihrem Arzt. Dieser kann Ihnen auch raten, ob eine Weiterbehandlung möglich ist oder ob Sie auf ein Alternativprodukt zurückgreifen sollten.

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen beispielsweise Brust- und Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindelgefühle, Migräne oder Übelkeit.

Auch ein Ausfluss aus der Scheide, ein Anstieg des Blutdrucks oder Zwischen- und Schmierblutungen können auftreten. Zu den seltenen, aber ernsten Nebenwirkungen zählen Kreislaufzusammenbrüche oder venöse Thrombosen.

Zudem wird durch die Einnahme derartiger oraler kombinierter Empfängnisverhütungsmittel das Risiko für einige Krankheiten erhöht, beispielsweise für Thrombosen, Erkrankungen der Gallenwege, Geschwulstentwicklungen und andere.

Eine ausführliche Darstellung der Nebenwirkungen und Warnhinweise entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage des Medikamentes.

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